XCEL-CHALLENGE 2011

mittwoch 21.09.2011, 10 uhr potsdam/ magdeburg / rostock, die reise geht los…treff mit gero, tommi + ulli, gunnar, larry + kaddi und unserem shuttle bunny lutze in the citty of potsdam, reisegruppe vollzählig und abflug. nach einem 2- Stepp flug berlin – paris – bordeaux, kamen wir mit dem mietwagen und einer wartezeit auf die nachzügler gegen 1 uhr in der frühe in unserem mer & golf hotel an, aber mehr als „ein kleines bierchen“ war nicht mehr drin, denn wir hatten schon…

den donnerstag genossen wir in totaler entspannung und mit einer ausgedehnten shopping tour am hafen von von St. Jean de Luz…nicht vergessen => nachoelen, denn es ward heiss u sonnig + ESSEN!!!! tags drauf durften wir einem paddel idol und 7…!!!maligen molo solo winner Karel Tresnak jr., bei seiner paddle clinic aufmerksam lauschen und konnten das ein oder andere in den erfahrungsschatz einschließen. es war toll zu sehen, wie man mit geschick u konzentration situationen beherrschen kann.

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am abend fand dann das pre- race meeting in einer wunderschönen bucht von Biarritz statt, hier wurden wir dann über die einzelnen etappen und ihren möglichen tücken aufgeklärt...und schaufelten letzte wichtige kalorien in unsere leiber…schlafen

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24.09.11 – 08.00 uhr (renntag) 22°C wolkig leichter Wind von NNW

1. etappe          Hossegor - Capbreton Boucau

TOMMI: „Wir kamen rechtzeitig am Strand an und unser erster Blick galt natürlich den Wellen. Sah top aus stattliche Dühnung von rechts hinten (nicht ganz so fett wie im letzten Jahr, aber es krachte trotzdem ordentlich an den Strand), für mich optimal (zumal meine letzte richtige Surfeinheit ca. 8 Wochen zurück lag). Nun musste das Boot vorbereitet werden: meinen Sitz (extra mit eingeflogen), Schwimmweste, Notfackel, Ersatzpaddel, GoPro, Trinksack… Und los…. Oh wo ist unsere Startnummer??? Die hatte ich in dem hin und her gut verstaut und nicht mehr gefunden, also ne Tape-Nummer gebastelt. Watt‘n Stress…

 

Ich war der Letzte an der Startlinie (die doch recht schräg war) und nach dem Startsignal erstmal gleich hinten im Gewühle. Bertrant Bechler erwischte einen besseren Start und konnte sich gleich an die Spitze setzen gefolgt von Rico Leroy (beide mit Molokai Solo Erfahrungen) und ich folgte an position X ca. 30m dahinter. Um besser ins Rennen zu kommen , die Wellen besser zu sehen und mich von den vorausfahrenden nicht verrückt machen zu lassen kreuzte ich das Feld und suchte meine Linie weiter draußen. Das schwierige beim hinterherfahren ist der Kopf und das verkrampfen, …>man darf es nicht erzwingen,  muss locker bleiben und es laufen lassen!!!< . Das versuchte ich zu beherzigen und ich konnte mich an Position 2 setzten, der Abstand zu Bertrant blieb bis km 11 relativ konstant. Als die lange Mole hinter der sich das Ziel befand gut zu sehen war (ca. km 12-13) begann ich mehr zu investieren und kämpfte für jede dieser schwer zu fahrenden Wellen. In kürzester Zeit konnte ich auf Bertrant aufschließen und ihn passieren… Führung, nun lief es richtig gut. Ich wusste Lars hat mit Sylvain und Remy (beide auch schon beim Molokai Solo am Start) und natürlich Karel eine schwerere Aufgabe, also nicht locker lassen und so viel wie möglich rausholen. An der Mole erkannte und hörte ich Kati, Lars & Gero, dass gab den letzten Schub. Im Ziel waren es dann 1:20min Vorsprung zum Zweitplazierten Rico Leroy gefolgt von Pierre Gelle und Bertrant Bechler. Ulli empfing mich im Ziel J… Puh erstes Teilstück geschafft.“

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2. etappe          Boucau Tarnos - Guethary

LARRY: „yeeaaa man, endlich geht es los, am start „zufällig“ neben Karel wollte ich dieses jahr keinen grund für strafminuten geben und reihte mich brav mit ein, peng und los…aber verdammt wo sollte die reise hingehen? egal, das heck von Karel fest im blick ging es etwa 2 km upwind auf den atlantik, eine 90° wende und ab mit kleinen seitlich kommenden wellen zum zielort guethary…von beginn an lies der champ hier jedoch nichts anbrennen und fuhr uns stück um stück davon, aber wir sahen ihn noch, und das sollte sich bis ins ziel nicht ändern. ein hartes stück arbeit lag vor uns und so ging ich dieses 2. teilstück etwas verhaltener an, zumal tommi ja bereits 1:20 min vorsprung herausgepaddelt hatte. Remy und Sylvain saßen mir im nacken und ich wollte nur eine…meine linie fahren und ließ es zu, dass sie an mir vorbeifuhren…hinten…hinten raus, langes ding, wenig surf, den rechten moment und laufen lassen. im vergleich zum jahr zuvor war es wirklich flach und so musste man schon genau arbeiten und auf den moment warten…etwa 4 km vor ende setzte ich dann weitere akzente, konnte eine gute linie finden und somit beide wieder hinter mir lassen, und kam sogar dem führenden oc 2 immer näher…am ende dieser 2. etappe etwa 3 min hinter karel, aber vor sylvain und remy konnten wir unsere führung behaupten und minimal ausbauen.

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3. etappe          Guethary – St Jean de Luz

TOMMI: „Super Lars nur knapp 3min hinterm Champ der Champs. Es läuft wie geschmiert, unser Vorsprung wächst. Jetzt stand ein 7,5km Sprint (oder Jalla Jalla genannt)an. Erstaunlich gut erholt ging ich rechtzeitig aufs Wasser und war diesmal nicht der Letzte in der Startreihe. Mit Zackigem Start konnte ich mich diesmal gleich nach vorne Schieben und setzte mich zusammen mit einem OC2 ein Stückchen ab. Um das Wendeboot herum und ab Richtung St. Jean de Luz. Die Bedingungenließen wieder kein easy Surfen zu (die Wellen kamen wieder fast 90° von rechts) und man musste viel investieren um mal ne Welle zu Surfen. Die ersten 3-4km konnte ich richtig Gas geben und mich Stück für Stück von meinen Verfolgern absetzen. Hin und wieder gelang es mir so zu Kreuzen das ich ins Surfen kam und dann hieß es wieder arbeiten arbeiten arbeiten um dann vielleicht mal ne Wellenschulter zu erhaschen… Als ich die erste Mole von St Jean de Luz passierte kam ich ins backwash (zurückschlagende Wellen) und die Wellen kamen nun von überall. Da hatte man zwischendurch das Gefühl man steht. Das war der ideale Zeitpunkt um einfach mal mit nem kleinen Endi zu beginnen ;-) so 1,5km vorm Ziel war wieder Jalla Jalla angesagt. Bei der Einfahrt in die Bucht gab es dann noch mal den einen oder anderen Surf-Bonbon und dann hieß es alles aus den Röhren zu holen um den max. möglichen Vorsprung zu erzielen. Am Ende dieses ca. 45 min-Sprints waren es dann gute 2 Minuten Vorsprung zu unseren direkten Verfolgern Rico & Sylvain…

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4. etappe          St Jean de Luz - Hendaye

LARRY: „…wow, da fährt er nochmals 2 min raus..und das auf nem 7bener!!!gut gut, das macht die aufgabe leichter, aber zu unterschätzen war diese aufgabe dennoch nicht, denn es galt nochmals 12,5 km zu paddeln. somit wollte ich hier gleich zu beginn etwas machen, aber heji…start aus dem stand im wasser, war wohl eine fixe idee, danke sylvain, aber auch das brachte uns nicht aus der fassung und nach einigen paddelschlägen und etwa 1000 m konnte ich erneut hinter karel als zweiter oc 1 die steinmole rechts passieren und an einer stelle in richtung ziel fahren, die wir 2 tage zuvor vor lauter gischt und sich brechenden wellen kaum sehen konnten, egal…das war wichtig ist jetzt durchhalten und bähhhm machen. in einem abstand von stetig 2 – 8 längen fuhren wieder Sylvain und Remy sehr druckvoll einher, sodass ich entsprechend reagieren konnte, bis km 8 etwa hielt ich aktiv gegen, dann lies ich den kopf entscheiden und fuhr in einem sicheren abstand der sich auch bis ins ziel nicht groß ändern sollte das DING sicher nach hause und musste mir im nachhinein selbst eingestehen, dass 30 km an diesem tag eine harte nuss waren…

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im ziel erwartete mich dann der nun Doppel-Europameister mit dem despo und unsere frauen, die bis dato einen perfekten job gemacht haben, das fahren und entlasten war nicht nur notwendig, sondern hielt natürlich auch  den kopf frei um sich besser zu konzentrieren!

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vielen dank ans XCEL – team, Sylvain.. der deutschen reisegruppe(n) für dieses tolle ding, sowie allen anwesenden teams (30) aus frankreich, italien, russland usw. unseren glückwunsch für die ergebnisse und platzierungen.

Ergebnisse:

http://xcelchallenge.fr/?page_id=455

tommi & larry

 

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